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Islas Afortunadas Air - Neue Gesellschaft ab Herbst am Start

Islas Afortunadas Air - Neue Gesellschaft ab Herbst am Start
Ein Airbus A320 von Islas Afortunad .

Kanarische Inseln - Ein neuer Stern am Luftfahrthimmel tut sich auf. Die Fluggesellschaft Islas Afortunadas Air wird am Herbst (spätes 3. Quartal oder frühes 4. Quartal) den Regelbetrieb aufnehmen. Schon im Jahr 2008 gab es die Idee für diese Fluggesellschaft und im Dezember 2012 wurde die aus den Akten heraus in die Tat umgesetzt. Für die Gründung der Fluggesellschaft gibt es ein Grundkapital von 1,5 Millionen Euro, welches aus Baufirmen und der Hotelbranche stammt.

Aktuell ist man damit beschäftigt die Belegschaft zusammenzustellen, insgesamt sollen 450 Mitarbeiter eingestellt werden. Neben den Inselflügen zwischen den Inseln soll es auch direkte Verbindungen nach Madrid, Barcelona und Galizien geben. Aber auch Marokko und Mauretanien sollen bedient werden.

Das ist aber noch nicht alles, langfristig könnte die neue Fluggesellschaft, die sich selbst als Billigfluglinie sieht, auch direkte Verbindungen in die anderen Großstädte Europas, wie Paris oder London anbieten, so verschiedene Medienberichte.

Um das Ziel „billiger als alle anderen“ zu erreichen, will die Fluggesellschaft auf eine zu breite Partnerpalette verzichten, dies funktioniert, wie Ryanair schon zeigt. Aber neben der eigenen Webseite könnten auch Reisebüros die Flüge anbieten, dies steht jedoch noch nicht fest.

Zwischen den Inseln sollen Maschinen des Typs BAE-146 mit 90 Sitzplätzen zum Einsatz kommen, zudem wird eine Ergänzung durch Maschinen des Typs CRJ-900 mit der gleichen Platzzahl geplant. Diese Maschinen sollen jedoch hauptsächlich nach Marokko und Mauretanien fliegen.

Für die Flugverbindungen zum Festland sollen Maschinen des Typs Airbus A320 mit ca. 200 Sitzplätzen zum Einsatz kommen. Madrid und Barcelona sollen täglich angeflogen werden. Die Verbindung nach Galizien wird derzeit auf die mögliche Taktung überprüft.

Zum Bewerberverfahren sagte die Fluggesellschaft, dass Menschen die auf den Inseln leben bevorzugt werden. Jedoch kann man nicht 100% sicherstellen, dass alle 450 Mitarbeiter von den Inseln kommen werden. Doch durch die Islas Airways Pleite im vergangenen Jahr sind sicherlich einige Mitarbeiter, die qualifiziert sind, auf dem kanarischen Arbeitsmarkt zu finden.

Alles in allem wird der Flugmarkt dann weiter umkämpft, besonders bei den Inlandsflügen. Binter bekommt einen neuen Konkurrenten für die Inselflüge, die Reisenden können sich auf fallende Preise freuen. - TF

Weitere Artikel zum Thema:
Canaryfly schließt Teil der Lücke von Isalas Airways, vom 09.12.2012
Isalas Airways stellt Betrieb ein, Binter übernimmt, vom 16.10.2012

Weitere Links zum Thema:
Facebookseite: Islas Afortunadas Air
Webseite: Islas Afortunadas Air, noch unter Konstruktion

Nachricht vom 27.5.13 10:44

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