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In Kurz: Ölfleck aufgelöst, seltsamer Kraken aufgetaucht & Terminator-Radar in Las Palmas

In Kurz: Ölfleck aufgelöst, seltsamer Kraken aufgetaucht & Terminator-Radar in Las Palmas
Der Ölfleck vor Las Palmas/Telde i .

Gran Canaria - In den Kurzmeldungen vom Montag, den 6. Mai 2019 haben wir heute die Themen: Ölfleck vor Las Palmas und Telde erfolgreich aufgelöst. Ebenfalls vor der Küste aber ganz anderer Natur ist das Auftauchen eines seltsamen Kraken vor Puerto Rico, allerdings tot. Zudem gibt es in Las Palmas noch ein sogenanntes „Terminator“-Radar, im Bereich der eingestürzten Mauer des Paseo de Chil, Vorsicht ist also geboten!

Der gestern entdeckte Ölfleck vor der Küste von Las Palmas und Telde wurde von den Rettungskräften mithilfe einer Chemikalie vollständig gebunden und aufgelöst. Dies bestätigte die Generaldirektion für Sicherheit der Kanarischen Inseln, der Notfallplan PECMAR wurde deaktiviert. Kontrollen der Polizei entlang der Küste ergaben, dass es keinerlei Beeinträchtigungen gab und gibt. Der Ölfilm kam vermutlich aus dem Hafengebiet von Las Palmas.

Vor der Küste von Puerto Rico wurde durch das Ausflugsboot Wale Spirit einen Kraken eingesammelt, der seltsame Farben im Korallen-Spektrum besitzt. Das Tier ist tot und es schien so, als war eine Gruppe Pilotwale mit dem leblosen Körper am Spielen, ein weiteres Exemplar wurde ebenfalls entdeckt, es war aber bereits so zerfallen, dass man es im Meer ließ. Der Kraken wurde im Hafen tiefgefroren um ihn ab dieser Woche von Experten der Uni Las Palmas untersuchen zu lassen. Der Professor für Meereswissenschaften an der Universität von Las Palmas auf Gran Canaria, José Juan Castro warnte voreilige Schlüsse aufgrund der Bilder zu ziehen, er vermutet, dass es sich um die Gattung Tremoctopus violaceus handeln könnte. Auch denkbar wäre aber die Gattung Haliphron atlanticus Steenstrup. Beide Arten sind eher ungewöhnlich, tauchen aber immer mal wieder auf. Klimatische Veränderungen können deren Auftauchen beeinflussen.

In Las Palmas ist vor wenigen Wochen am Paseo de Chil eine Stützmauer eingestürzt, seit den Bauarbeiten in diesem Bereich steht dort Nacht für Nacht ein mobiler Radarwagen und blitzt, was das Zeug hält, denn in dem Bereich ist seitdem eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h erlaubt. Der Blitzwagen ist so erfolgreich das er schon als „Terminator“-Radar bezeichnet wird, es ist die modernste Technik und der Wagen kann drei Fahrspuren gleichzeitig abdecken und Blitzen. E handelt sich um einen dunklen VW Golf. Man sollte sich in den Bereich peinlichst an die Geschwindigkeitsgrenzen halten. - TF

Nachricht vom 6.5.19 08:14

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